Assessment an der HSG - das erste Semester

18.07.2009 23:31 (0 Kommentare)

Der nachfolgende Post gibt einen Überblick über die Inhalte des ersten Assessment-Semesters an der HSG.

Ablauf

Startwoche - Kennenlernen, Projekte, Präsentationen und Gruppenaufgaben
Semester - Parties, Unterlagen besorgen und Audimax-Schlacht
Break - nach sechs Wochen zwei Wochen ausspannen
Semester - s.o., dezentrale Prüfungen
Prüfungsvorbereitung - Weihnachten, Lernen, Panikmache
Zentrale Prüfungen

Fächer

  • BWL A
  • Einführung in die VWL
  • Privatrecht Pflichtfach
  • Wahlfach: Mathematik / Strafrecht

BWL A

"Ein erstes Lehrsegment ist den Grundlagen der Managementlehre gewidmet. Anhand einer konkreten Unternehmensgründung wird in wichtige Grundkategorien einer modernen Managementlehre eingeführt. Besonders beleuchtet werden dabei unternehmerische Herausforderungen im Hinblick auf eine ökologiebewusste Unternehmensführung und auf die gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmungen ganz allgemein.

Ein zweites Lehrsegment befasst sich mit den Managementprozessen. Dabei ist von zentraler Bedeutung zu zeigen, wie die Managementprozesse in ihrem Zusammenwirken dazu beitragen müssen, dass die gesamte Geschäftstätigkeit kurz- und langfristig eine kohärente Ausrichtung erfährt und effizient vollzogen werden kann. Zu diesem Lehrsegment gehören deshalb Grundfragen des strategischen Managements und Grundlagen der Führungs- und Organisationsarbeit.

Im Zentrum eines dritten Lehrsegments steht die marktorientierte Wertschöpfung, d.h. die zentralen Geschäftsprozesse Kundenakquisition, Kundenbindung, Markenführung, Leistungserstellung und Leistungsinnovation." (Quelle: unisg)


Tipps:

  • 1. Semester ist stures Ausweniglernen. Man lernt vermutlich am besten mit den KKarten
  • Alte Prüfungen helfen, die Struktur der Antworten zu erahnen.
  • Empfehlung für die Übungsgruppe: Ihr habt den Leiter über 2 Semester. Im 2. muss man bei ihm eine Integrationsfallstudie bearbeiten. Die Wahl kann also einiges entscheiden. Meine Erfahrungen mit Albin Reichlin waren sehr gut. Aber auch andere Gruppenleiter sind sicherlich zu empfehlen. Einfach mal die Startwochentutoren fragen!

VWL

Abdeckung der Grunlagen. Inhalte: Marktmodell, Coase-Theorem, Gewinnmaximierung der Unternehmen, Monopole usw. Eben eine typische Einführung in die VWL.

Tipps:

  • Prüfung ist wahrscheinlich Multiple-Choice
  • Übungen können sehr hilfreich sein. Auch meist effizienter im Vergleich zur Vorlesung
  • Lehrbuch: Mankiw / Taylor
  • Wer ableiten kann, der hat es hier deutlich einfacher

Recht

Inhalte (Quelle: unisg):

  • Einführung in das Recht (Grundbegriffe des Rechts, grundsätzlicher Aufbau)
  • Einleitungsartikel ZGB, Prinzipien des Personen- und Sachenrechts, Entstehungsgründe für Obligationen
  • OR Allgemeiner Teil (allgemeines Vertragsrecht, ohne Haftpflichtrecht)
  • OR Besonderer Teil / einzelne Vertragstypen (Kauf, Miete, Auftrag, Werkvertrag)
  • Gesellschaftsrecht Allgemeiner Teil (Was ist eine Gesellschaft?, grundsätzliche Gesellschaftstypen)
  • Aktienrecht und GmbH-Recht

Aufbau:

  • Vorlesung: Gesellschaftsrecht!
  • Übungen: Sehr gut zur Vertiefung
  • Selbststudium: Substitut, aber auch gute Ergänzung zu den Übungen
  • Video-Vorlesung: Sehr amüsant, aber auch nützlich

Tipps:

  • Vermerke in den Gesetzesbüchern, Verweise! --> Prüfungsmerkblatt
  • Selbststudium: Es bildet sich ein richtiger Hype um den Kurs von "Ruedi"
  • Prüfungsschema auswendig lernen.
  • Alte Prüfungen anschauen

Wahlfach

Mathematik

Vorlesungen und Übungen sind gut aufeinander abgestimmt. Kein Hexenwerk. An den Prüfungen kommt immer das gleiche dran.

Tipps:

  • Übungen besuchen
  • Alte Prüfungen lösen / ggf. Matheseminar

Strafrecht

Dieses Fach müssen nur diejenigen wählen, die nach dem Assessment ein Jus-Studium absolvieren möchten. Alle anderen müssen den Mathematikkurs besuchen.


Handlungs- und Reflexionskompetenz und die Sprache bekommen einen eigenen Eintrag.

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