Prüfungsvorbereitung

04.07.2009 16:25 (0 Kommentare)

Schwieriges Thema: Prüfungsvorbereitung. Uns wurde von Studenten in einer der Einfühungsveranstaltung erklärt, es gäbe 2 Typen von Lernenden: 1. Der Langläufer und 2. Der Sprinter. Es ist ja nun leicht zu erahnen, was dahinter steht. Man kann entweder das ganze Semester lernen, seine Übungen machen und immer präsent sein oder man kann sich auch die Skripte erst 3 Wochen vor den Prüfungen kaufen und trotzdem bestehen. Natürlich gibt es darauf keine Garantie und man muss schlussendlich immer selbst einschätzen, was einem am besten liegt. Sicherlich macht es das Leben etwas einfacher, wenn man die Skripte während der Vorlesungszeit (zumindest zum Teil) gelesen hat. Wenn man wirklich auf etwas verzichten will, dann wären das die Vorlesungen, denn in den Übungen wird der Stoff angewendet oder vertieft.

1. Tutoren / Übungsleiter

Man ist eigentlich in den Übungen in relativ kleine Gruppen (30-40 Leute) eingeteilt. Somit hat man ein recht engen Kontakt zum Übungs- oder Selbststudiumsleiter (wenn man nicht unbedingt zu Ruedi geht). Sie beantworten auch meist die Fragen die man hat per Mail.

2. Lazydays / Zusammenfassungen

Lazydays stellt eine Zusammenfassung des Stoffs dar. Es kann unter Umständen empfehlenswert sein, doch stellt es keinen Ersatz zum eigenen Lernen dar. Sinnvoller ist es sicher, wenn man sich selbst Zusammenfassungen schreibt. Hier ist vielleichtn noch eine kleine Anmerkung angebracht: Man muss in den ersten zwei Semestern nicht viel verstehen. Ein grosser Teil ist Auswendiglernen und das Verständnis der groben Zusammenhänge. Eine Zusammenfassung wie Lazydays kann sicherlich aber in höheren Semestern sehr hilfreich sein.

3. Glemser / Seminare

Es werden verschiedene Seminare von Studierenden angeboten, die sich damit einen netten Nebenverdienst einholen. Die beliebtesten sind die Vorbereitungskurse für Mathe (Mathekurse | Uniseminar) oder das Glemserseminar. Ich erwähne besonders das Glemserseminar, denn nur hier wird eine 4.0 Garantie angeboten. Fällt man durch ein Fach, so kann man sein Geld wieder zurück fordern. Auch hier wieder die gleiche Anmerkung wie oben: Es ersetzt kein eigenes Lernen. Von daher ist es nur wirklich empfehlenswert, wenn man garnicht in den Vorlesungen war oder wirklich garnichts verstanden hat. Ausserdem stellt das Skript des Glemserrepititoriums eine wirklich extrem gute Zusammenfassung dar! (Man muss ja nicht unbedingt am Seminar teilnehmen, um das Skript zu bekommen...)

4. KKarten / Lernkarten

Eine tolle Sache. Am Anfang kann man meinen, dass die KKarten überteuert sind, aber man muss immer beachten, wie viel Zeit man dafür aufwenden würde. Im Prinzip sind die Karten nichts anderes als die kompletten Skripte und Bücher für das Studium auf handlichen Vokabelkarten. Es ist vielleicht anzumerken, dass auch diese nicht immer fehlerfrei sind. Somit lohnt sich ein kurzer Vergleich mit dem Skript immer. Aber sie sind wirklich eine gute und sichere Variante, um zu lernen!

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