Wohnungen in St. Gallen
09.07.2009 19:03 (0 Kommentare)
Beinahe jeder zukünftige HSG-Student braucht eine Wohnung. Eine solche
zu finden ist nicht immer ganz einfach, am bequemsten ist es natürlich
wenn drei bis vier Personen zusammen dieses Unterfangen zusammen
angehen.
In der Stadt gibt es viele Wohnungen an mehr oder weniger
guten Lagen, es empfiehlt sich möglichst zentral etwas zu suchen, so
dass der Anreiseweg an die Uni sehr kurz ist. Dies ist insbesondere bei
dem relativ stark aufgespaltenen Stundenplan ganz nützlich, da die
Zwischenstunden dann auch zuhause verbracht werden können.
Nicht nur
der Weg zur Uni, sondern auch der Weg in die Stadt sollte nicht zu
lange dauern, so dass es auch um vier Uhr früh noch möglich ist ohne
Taxi nach Hause zu kommen!
Weiter stellt sich für einige auch
das Problem eines Parkplatzes - in den öffentlichen Parkhäusern kostet
ein Monat rund 200 Franken als Dauermieter, es exisitiert allerdings
bei allen Parkhäusern eine Warteliste. Einstellhallen sind leider nicht
überall vorhanden, inbsesondere die älteren Gebäude im Zentrum verfügen
meist über keine Parkmöglichkeiten. Hier muss eine Parkkarte für die
blaue Zone gekauft werden, diese kostet CHF 27.-. Allerdings ist dann
natürlich kein Parkplatz garantiert.
Private Tiefgaragen kosten rund CHF 120 - 180 pro Monat.
Wohnungen finden sich zum einen auf den allseits bekannten Immo-Portalen, besonders empfehlenswert sind hier aber:
- www.osthome.ch
Zusammenzug von Web-Portalen und Zeitungsinseraten für Immobilien in der Ostschweiz - www.comparis.ch/immobilien
Zusammenzug fast aller Webportale - http://www.myunisg.ch/services/wohnungsmarkt/
Wohnungsmarkt der Studentenschaft der HSG, hier finden sich insbesondere WG-Zimmer
Prüfungsvorbereitung
04.07.2009 16:25 (0 Kommentare)
Schwieriges Thema: Prüfungsvorbereitung. Uns wurde von Studenten in einer der Einfühungsveranstaltung erklärt, es gäbe 2 Typen von Lernenden: 1. Der Langläufer und 2. Der Sprinter. Es ist ja nun leicht zu erahnen, was dahinter steht. Man kann entweder das ganze Semester lernen, seine Übungen machen und immer präsent sein oder man kann sich auch die Skripte erst 3 Wochen vor den Prüfungen kaufen und trotzdem bestehen. Natürlich gibt es darauf keine Garantie und man muss schlussendlich immer selbst einschätzen, was einem am besten liegt. Sicherlich macht es das Leben etwas einfacher, wenn man die Skripte während der Vorlesungszeit (zumindest zum Teil) gelesen hat. Wenn man wirklich auf etwas verzichten will, dann wären das die Vorlesungen, denn in den Übungen wird der Stoff angewendet oder vertieft.
1. Tutoren / Übungsleiter
Man ist eigentlich in den Übungen in relativ kleine Gruppen (30-40 Leute) eingeteilt. Somit hat man ein recht engen Kontakt zum Übungs- oder Selbststudiumsleiter (wenn man nicht unbedingt zu Ruedi geht). Sie beantworten auch meist die Fragen die man hat per Mail.
2. Lazydays / Zusammenfassungen
Lazydays stellt eine Zusammenfassung des Stoffs dar. Es kann unter Umständen empfehlenswert sein, doch stellt es keinen Ersatz zum eigenen Lernen dar. Sinnvoller ist es sicher, wenn man sich selbst Zusammenfassungen schreibt. Hier ist vielleichtn noch eine kleine Anmerkung angebracht: Man muss in den ersten zwei Semestern nicht viel verstehen. Ein grosser Teil ist Auswendiglernen und das Verständnis der groben Zusammenhänge. Eine Zusammenfassung wie Lazydays kann sicherlich aber in höheren Semestern sehr hilfreich sein.
3. Glemser / Seminare
Es werden verschiedene Seminare von Studierenden angeboten, die sich damit einen netten Nebenverdienst einholen. Die beliebtesten sind die Vorbereitungskurse für Mathe (Mathekurse | Uniseminar) oder das Glemserseminar. Ich erwähne besonders das Glemserseminar, denn nur hier wird eine 4.0 Garantie angeboten. Fällt man durch ein Fach, so kann man sein Geld wieder zurück fordern. Auch hier wieder die gleiche Anmerkung wie oben: Es ersetzt kein eigenes Lernen. Von daher ist es nur wirklich empfehlenswert, wenn man garnicht in den Vorlesungen war oder wirklich garnichts verstanden hat. Ausserdem stellt das Skript des Glemserrepititoriums eine wirklich extrem gute Zusammenfassung dar! (Man muss ja nicht unbedingt am Seminar teilnehmen, um das Skript zu bekommen...)
4. KKarten / Lernkarten
Eine tolle Sache. Am Anfang kann man meinen, dass die KKarten überteuert sind, aber man muss immer beachten, wie viel Zeit man dafür aufwenden würde. Im Prinzip sind die Karten nichts anderes als die kompletten Skripte und Bücher für das Studium auf handlichen Vokabelkarten. Es ist vielleicht anzumerken, dass auch diese nicht immer fehlerfrei sind. Somit lohnt sich ein kurzer Vergleich mit dem Skript immer. Aber sie sind wirklich eine gute und sichere Variante, um zu lernen!
HSG-Spezialität: Bidding
30.06.2009 15:04 (0 Kommentare)
Vor und während der Startwoche habt ihr die Möglichkeit bzw. solltet ihr am Bidding teilnehmen. Das ist das Kurswahlsystem an der HSG. Eigentlich funktioniert das wie eine Auktion der Kurse. Ihr habt ein "Konto" von 1000 Punkten und könnt diese auf die Kurse verteilen, die ihr wählen wollt. Offiziell heisst es, dass dies denen eine Möglichkeit geben soll, die nicht nur die beliebtesten Kurse wählen, sondern auch in die Lücken gehen. Das ist aber meines Erachtens völliger Unsinn, wenn es um das Bidding auf der Assessmentstufe geht.
In den ersten beiden Semestern müsst ihr sowieso alles fast die gleichen Kurse belegen, deshalb habt ihr nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten. Den Leitfaden findet man hier: http://www.studium.unisg.ch/org/lehre/files.nsf/SysWebRessources/AS_MB_Bidding/$FILE/MB_Bidding_Assessment.pdf
Wenn ihr euch noch nicht die Unterlagen (s.o.) angeschaut habt, dann ist es wichtig zu wissen, dass es 3 verschiedene Freitagsmodelle gibt. Natürlich ist das frühe Modell sehr beliebt und man braucht dafür die meisten Punkte.
Wichtig ist auch, dass ihr 0 Punkte setzen könnt. Das ist sinnvoll, wenn ihr eine zweite Präferenz angeben wollt, oder wenn ihr keine Punkte auf einen Kurs (z.B. LWA oder IPL) setzen wollt, jedoch eine Präferenz für eine bestimmte Gruppe angeben wollt.
Diejenigen, welche die meisten Punkte gesetzt haben, kommen in den Kurs. Sobald der Kurs voll ist, werdet ihr einem anderen Kurs zufällig zugeteilt. Sollten zwei Personen die gleiche Anzahl von Punkten gesetzt haben, so entscheidet auch der Zufall. Deshalb ist es immer sinnvoll ungerade Zahlen zu setzten! (z.B. 501, 348, 903)
Tipps
- Immer zusätzlich auf einen Kurs 0 Punkte setzten
- Ungerade Punktzahlen wählen
- Beliebte Kurse benötigen mehr Punkte
- Achtet auf die Dozenten (manche machen einem das Leben schwer... manche erleichtern es)
- Wählt nicht die ersten Gruppen, sondern Zahlen, die nicht so oft gewählt werden! Mit ein wenig Psychologie kann man auch (vielleicht) etwas erreichen
Weitere Informationen
Hier noch ein Gespräch mit Prof.Dr. Tilman Slembeck:
Credits & deren Vergabe im Assessment
28.06.2009 11:18 (0 Kommentare)
In der Assessment Stufe bekommt man - wie nach Bologna vorgesehen - für die Fächer jeweils eine bestimmte Anzahl an Credits. Das Spezielle ist aber, dass man diese gewonnen Credits nicht in die Bachelor Stufe übernehmen kann.
Die Aufteilung 08/09 sah folgendermassen aus:
5.00 CP Grundlagen der Managementlehre
5.50 CP Einführung in die VWL
5.50 CP Einführung in das Privatrecht
3.50 CP Mathe I / Strafrecht
3.00 CP Formen und Methoden des wissenschafftlichen Arbeitens (LWA)
2.00 CP Reflexionskompetenz (Entweder Philosophie / Geschichte oder Soziologie / Psychologie)
0.00 CP Sprache (1. Semester)
5.00 CP Finanzielle Führung
1.00 CP Integrationsfallstudie (60 Pkte in der Klausur, 1CP als mündliche Prüfung)
5.50 CP Mikro I / Makro I
5.50 CP Bundesstaatsrecht
3.50 CP Mathe II / Haftpflichtrecht&Zivilverfahrensrecht
2.00 CP Interdisziplinäre Problemlösung (IPL)
2.00 CP Reflexionskompetenz (Ein Fach aus der Kombination, die im ersten Semester nicht gewählt wurde)
4.00 CP Sprache (1+2 Semester)
6.00 CP wissenschaftliche Hausarbeit
Man kann sich jetzt fragen: für was brauche ich die Credits, wenn sie nicht in die Bachelor Stufe übernommen werden? Das ist relativ schnell erklärt: Es gibt nicht nur positive Credits, sondern auch negative, sog. Minus Credit Points.
Minus Credit Points (MCP)
Man darf in den ersten beiden Semestern nicht mehr als 12.00 MCP machen und gleichzeitig einen Schnitt von 4.00 erreichen. Kann man in einer Prüfung keine Note 4.00 erreichen, dann gibt es für dieses Fach Minus CP. An einem Beispiel ist das schnell erklärt: BWL gibt 5.00 Credits. Nehmen wir an, dass eine Note 2.50 erreicht wurde. Man nimmt die Differenz der erreichten Note zur Note 4.00 und multipliziert sie mit den CP für das Fach. Also: (4.00 - 2.50)*5.00 = 7.50 MCP. Man sollte darauf achten, dass man sich auf die grossen Fächer konzentriert, denn die MCP sind relativ schnell aufgebraucht, wenn man schon im ersten Semester welche eingefahren hat.
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